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Erfolgsmodell offener Ganztag: Ampelkoalition fordert Konzept zum Ausbau!

Das Erfolgsmodell der Offenen Ganztagsschule (OGS) stößt nach den vorliegenden Anmeldezahlen im Primarbereich an seine Grenzen. „Die Nachfrage ist überwältigend groß. Aber dadurch können wir leider nicht jedem Kind einen Platz anbieten. Wir wollen aber als Schulträger die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen“, so der Schulausschussvorsitzende Udo Behrenspöhler. Zu Beginn des Ganztagsbetriebes lag die Betreuungsquote noch bei 4,7 %. Geplant war ein Ausbau, der eine Nachfrage von 25 % befriedigen sollte. Doch nach nunmehr 13 Jahren hat sich die OGS zum einem Erfolgsmodell gemausert. Alle städtischen Grundschulen bieten sie inzwischen an und somit liegt die Nachfrage zwischen 50 % und 60 %. Leider sind für so eine starke Nachfrage nicht ausreichend Plätze vorhanden. Die Ampelkoalition sieht deshalb akuten Handlungsbedarf auf zwei Ebenen: Zuerst müssen durch Provisorien kurzfristig möglichst viele Plätze geschaffen werden. Danach muss mit einem mittelfristigen Konzept ein Aus- und Neubau von zusätzlichen OGS Plätzen kommen. Dies sei auch durch die Anmeldezahlen zur OGS deutlich geworden. „Wir stehen hier in der Verantwortung für die Kinder und Eltern gute Betreuungsangebote zu schaffen“, so der Fraktionsvorsitzende der Grünen Prof. Dr. Bert Wagener.

„Da wir die freie Wahl der Grundschulen gut finden und beibehalten möchten, müssen wir natürlich auch an allen Standorten der OGS ein qualitatives Angebot schaffen“, ergänzt FDP Schulexpertin Anne Krüger.

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