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SPD fordert im Zuge der neuen Bertelsmann-Studie Hilfen aus Berlin

Durch die neue Studie der Bertelsmann-Stiftung wurde nun bestätigt, was wir in Castrop-Rauxel schon längst wissen und was uns zu schaffen macht. Seit Jahren steigen die Kosten der Sozialausgaben und das nicht nur in Castrop-Rauxel, sondern auch in vielen anderen Regionen des Landes. Besonders weil das Gefälle enorm ist: So machen die Kosten beispielsweise in Wolfsburg nur etwa 17 Prozent des städtischen Haushalts aus, im Kreis Recklinghausen sind es inzwischen 44 Prozent.
Durch den Strukturwandel und die damit einhergehenden Belastungen im Ruhrgebiet brauchen wir dringend Hilfen. „Der Bund muss die Wohnkosten der Hartz-IV-Empfänger übernehmen, denn das wäre endlich eine echte dauerhafte Entastung für uns", sagte SPD-Parteivorsitzender Rajko Kravanja.
„Wir haben Rekordsteuereinnahmen auf Bundesebene. Herr Schäuble muss endlich bereit sein, seinen Eintrag ins Geschichtsbuch etwas nach hinten zu schieben und sich anstatt um eine schnelle schwarze Null zu kümmern, den Kommunen zu helfen", schiebt Kravanja hinterher.

2019  SPD Castrop-Rauxel