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SPD: Kulturbunker als Alternative

SPD: Kulturbunker als Alternative, weil Abriss nicht zu bezahlen ist

„Michael Breilmann scheint die Geschichte des Bunkers an der Lönsstraße vergessen zu haben", kommentiert Malte Fercke, Pressesprecher der SPD Castrop-Rauxel die Forderung des CDU Vorsitzenden, den Bunker in der Altstadt abzureißen.
„Die Pläne gab es schon einmal. Sie wurden aber nicht umgesetzt, weil es einfach schlichtweg nicht bezahlbar ist. Diese Kosten müsste auch ein privater Investor tragen. Aus diesem Grund wurden damals die alternativen Pläne zum Kulturbunker entwickelt."
„Ein Abriss würde ca. 1,3 Millionen kosten. Diesen Teil müsste die Stadt zu 100% finanzieren. Eine nicht kommerzielle Nutzung, wie ein Kulturbunker würde aber vom Land gefördert", rechnet Malte Fercke vor. „Dazu kämen die Kosten aus dem Kaufvertrag, die eine Nachzahlung beinhalten."

Wie berichtet hat der CDU-Vorsitzende den Abriss des Bunkers gefordert um dort Platz für eine Ansiedlung zu haben.
Hubertus Wilbring, Ratsmitglied für die Altstadt wünscht sich weiterhin ein Entwicklung für die Bürgerinnen und Bürger.
„Wir haben versucht den Bunker zu verkaufen, doch leider sind bisher alle Bemühungen fehlgeschlagen. Daher ist die Idee, die Stadtbibliothek, die VHS und weitere kulturelle Einrichtungen unter einem Dach, zentral in der Altstadt, in einem Gebäude welches der Stadt gehört doch wünschenswert. Alleine die Mietkosten die der Stadt für die Bücherei jährlich entstehen würden die Investition schnell lohnenswert machen."
„Noch nicht eingerechnet ist einen mögliche Vermarktung der Dachfläche für evtl. Wohnen. Dies würde weiteren Nutzen und vor allem finanziellen Vorteil bringen", ist sich Hubertus Wilbring sicher.

2018  SPD Castrop-Rauxel