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Lisa Kapteinat

Das Angebot an ökologischen Ausgleichsflächen im Castrop-Rauxeler Stadtgebiet ist aufgrund der großen Baumaßnahmen der letzten Jahre (u.a. Kanalbau) fast erschöpft. Eine Situation, mit der sich die SPD nicht abfinden möchte: „Sofern in einer Abwägung ein Ausgleich erfolgen muss, wollen wir, dass notwendige Ersatzpflanzungen in erster Linie auf Castroper Stadtgebiet durchgeführt werden. Nur so können wir dauerhaft sicherstellen, dass Castrop-Rauxel Europastadt im Grünen bleibt. Aber dafür sind nun mal entsprechende Flächen erforderlich, die es aktuell nicht gibt“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Daniel Molloisch. „Daher wird es in der nächsten Sitzungsperiode einen Antrag der SPD-Fraktion geben, durch den die Verwaltung mit der Erarbeitung eines Konzeptes zur Ausweisung neuer Ausgleichsflächen im Castroper Stadtgebiet beauftragt wird. Hierdurch soll ein Ausgleich zukünftiger Eingriffe in die Natur auf unserem Stadtgebiet sichergestellt werden“ so Molloisch weiter. Dem Antrag ist bereits eine Anfrage des SPD-Ratsmitglieds Rüdiger Melzner in der vergangenen Ratssitzung vorausgegangen. Dieser hat in seiner Anfrage nach Möglichkeiten gefragt, um ein solches Konzept für das Castrop-Rauxeler Stadtgebiet erstellen zu können.

Thomas Kutschaty: Aus technologischem Fortschritt gesellschaftlichen Fortschritt machen

In seiner Rede anlässlich des diesjährigen ArbeitnehmerInnen-Empfangs der SPD Castrop-Rauxel, hat der Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion NRW, Thomas Kutschaty, eines sehr deutlich gemacht: Die Arbeitswelt steht vor großen Veränderungen, denen man mit Mut und Entschlossenheit begegnen muss. Kutschaty hat auf symbolische Weise aufgezeigt, wie Zukunftstechnologien im Sinne der ArbeitnehmerInnen genutzt werden können: „Wenn der Wind des Wandels weht, dann müssen wir Windmühlen bauen, um aus technologischem Fortschritt auch gesellschaftlichen Fortschritt zu generieren“. Konkret heißt dies für ihn, dass die bisherigen Technologien nicht gänzlich ersetzt werden dürfen, sondern diese durch neue Technologien sinnvoll ergänzt und erweitert werden müssen. Hierzu führt Kutschaty ein Beispiel aus Japan an, das technologischen mit sozialem Fortschritt vereint: „Wenn Roboter simple, aber auch körperlich schwere und zeitraubende Routinearbeiten in der Pflege übernehmen, dann kann das Pflegepersonal die gewonnene Zeit investieren, um sich mehr um Geist und Seele ihrer Patienten zu kümmern“.
Doch gleichermaßen kann es im Wind des Wandels auch notwendig sein, dass zum Schutze der Rechte von ArbeitnehmerInnen Mauern statt Windmühlen gebaut werden müssen. Hierzu Kutschaty: „Wenn Unternehmen den technologischen Wandel für Lohn- und Sozialdumping missbrauchen wollen, dann brauchen wir eine Schutzmauer in Form eines starken Sozial- und Rechtsstaates“. Eine solche Schutzmauer würde ein neuer, moderner Sozialstaat darstellen. Mit ihrem Konzept „Sozialstaat 2025“ hat die SPD einen wegweisenden Zukunftsentwurf für einen solchen modernen Sozialstaat vorgelegt. Neben einer Abkehr vom bestehenden, rückständigen Hartz-IV-System, sieht dieser insbesondere die Wiederherstellung der Leistungsgerechtigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt vor. Die Forderung von Thomas Kutschaty: „Jeder Mensch muss von seiner Hände Arbeit leben können“.
Neben Thomas Kutschaty hat die Betriebsrätin der Chemiewerke Marl, Tanja Soschinski, an einer Podiumsdiskussion teilgenommen und aus Sicht der ArbeitnehmerInnenvertretung wichtige Impulse zur Zukunft der Arbeit erörtert. Dabei wurde deutlich, es ist bereits viel passiert, aber in den Unternehmen muss noch einiges mehr passieren, um in den nächsten Jahren auch im Zuge von Fachkräftemangel attraktiver Arbeitgeber zu sein. Der SPD-Europakandidat, Jens Bennarend, warb in seinem Grußwort unter anderem für ein soziales Europa mit auskömmlichem Mindestlohn. 
Abgerundet wurde der ArbeitnehmerInnen-Empfang durch die musikalische Begleitung von der Sängerin Katharina Woop und dem Gitarristen Matthias Kansay.

Foto (v. links): Tanja Soschinski, Thomas Kutschaty und Lisa Kapteinat

Unter dem Motto „Die SPD ist da!“ lädt die SPD Castrop-Rauxel am Freitag, 24. April 2019, zum Auftakt ihres Europawahlkampfes in die Castroper Altstadt ein. Dort wird auf dem Marktplatz in der Zeit von 16:00 bis 17:30 Uhr ein Foodtruck der SPD stehen, an dem man bei Waffeln und Getränken ins Gespräch kommen kann. Dazu der stellvertretende SPD-Stadtverbandsvorsitzende Bernd Goerke: „Wir wollen diesen Anlass nutzen, um uns leidenschaftlich mit den Bürgerinnen und Bürgern über Freiheit und Frieden innerhalb Europas, über die Bedeutung sozialdemokratischer Politik im Europäischen Parlament und über unsere Ziele für die Zukunft Europas auszutauschen“.

Der Stadtverband der SPD Castrop-Rauxel möchte sich für ein kostenloses WLAN auf allen öffentlichen Flächen und in allen öffentlichen Gebäuden im Castrop-Rauxeler Stadtgebiet stark machen. Gemeinden können für ein solches Vorhaben aktuell wieder Gutscheine im Wert von 15.000 € im Rahmen des von der EU geförderten Projektes „WiFi4EU“ beantragen. Diese Gelder sollte die Stadt Castrop-Rauxel nach Ansicht der SPD auch in diesem Jahr wieder beantragen, nachdem die Stadt beim ersten Förderaufruf nicht dabei war. Denkbar wäre darüber hinaus, dass im Rahmen der Verlegung der neuen Glasfaserkabel ein solches WLAN-Netz gleich mit eingerichtet wird. Die SPD möchte daher nun einen entsprechenden Prüfauftrag an die Verwaltung einreichen. 
Dazu die SPD-Stadtverbandsvorsitzende Lisa Kapteinat: „Durch die Verlegung von Glasfaserkabel in Castrop-Rauxel wird der Grundstein für ein schnelles Internet in unserer Stadt gelegt. Damit allein sind die Möglichkeiten einer optimalen Anbindung unserer Bürgerinnen und Bürger an das Internet allerdings noch nicht ausgeschöpft. Wir sollten alle Wege in Betracht ziehen, um an möglichst vielen Stellen im Stadtgebiet ein kostenloses WLAN anbieten zu können. Daher werden wir mit den vorgenannten Überlegungen an die Stadtverwaltung herantreten und sie bitten, die Möglichkeiten zur Umsetzung eines kostenlosen WLAN-Angebotes in Castrop-Rauxel auszuloten.“

Am 29.04. lädt die SPD anlässlich des Tages der Arbeit am 01. Mai wieder zum jährlich stattfindenden ArbeitnehmerInnen-Empfang des Stadtverbandes ein. Der ArbeitnehmerInnen-Empfang wird in diesem Jahr unter dem Motto „Wie wollen wir morgen arbeiten?“ stehen.
Nach einer kurzen Begrüßung durch die Stadtverbandsvorsitzende, Lisa Kapteinat, wird der SPD Europakandidat, Jens Bennarend, ein Grußwort an die BesucherInnen richten. Als besonderer Gast konnte der Fraktionsvorsitzende der NRW SPD, Thomas Kutschaty, gewonnen werden. Dieser wird in seiner Rede über die Pläne der Landes-SPD zu zukünftigen Arbeitsmodellen referieren und Möglichkeiten aufzeigen, wie den wachsenden Herausforderungen einer zunehmend globalisierten und digitalisierten Arbeitswelt Rechenschaft getragen werden kann und wie die daraus resultierenden Chancen bestmöglich im Sinne der ArbeitnehmerInnen genutzt werden können. Anschließend geht es in eine Podiumsdiskussion, an der neben Thomas Kutschaty auch die Schwerbehindertenvertreterin der Chemiewerke Marl, Tanja Soschinski, teilnehmen wird. Das Schlusswort des diesjährigen ArbeitnehmerInnen-Empfangs wird die DGB-Vorsitzende aus Castrop-Rauxel, Sabine Seibel, halten.
Stattfinden wird der ArbeitnehmerInnen-Empfang am 29.04. ab 18:30 Uhr im Foyer des Ratssaales, Einlass ist bereits ab 18:00 Uhr. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an dem ArbeitnehmerInnen-Empfang teilzunehmen.

Ab dem 04. April wird es eine wöchentlich stattfindende Bürgersprechstunde mit dem Ickerner SPD-Ratsmitglied Jürgen Schulte geben. Die Sprechstunden werden jeweils donnerstags von 10 bis 11 Uhr im Bürgerbüro der SPD auf der Langestr. 48 angeboten. Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, mit Fragen und Anregungen jeglicher Art an ihr Ratsmitglied heranzutreten. Dazu Jürgen Schulte: „Es ist mir wichtig, mit unseren Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. So kann ich in Erfahrung bringen, was die Leute in Ickern bewegt und mich auf politischer Ebene um ihre Anliegen kümmern.“

Am vergangenen Freitag wurden im Panorama Café am Stadtgarten in gemütlicher Atmosphäre sechs Genossinnen und Genossen aus dem SPD Ortsverein Schwerin-Frohlinde-Dingen für ihre langjährige Parteizugehörigkeit in der SPD geehrt. Unter den Geehrten waren stadtbekannte Gesichter der SPD vertreten. Mit Walther Winkelmann und Klaus Jarzina wurden zwei Genossen für beachtenswerte 50 Jahre in der SPD geehrt. Trotz aller Höhen und Tiefen sind sie seit 1969 und somit seit einem halben Jahrhundert der SPD treu geblieben. Besondere Erwähnung verdient Michael Bomballa. Dieser reiste eigens für sein 40-jähriges Jubiläum aus Stuttgart in seine alte Heimatstadt Castrop-Rauxel und stellt damit eindrucksvoll unter Beweis, dass nach wie vor eine tiefe Verbundenheit zu der Castroper SPD besteht. Volker Sadlau, der ebenfalls für 40Jahre Mitgliedschaft geehrt wurde, ist seit vielen Jahren in unterschiedlichen Funktionen, aktuell als Kassierer, im Ortsverein tätig. Für ihre 10-jährige Parteizugehörigkeit wurden an dem Abend Claudia Berg und der Pressesprecher des Ortsvereins, Jan-Philip Hermes, geehrt.

Auf dem Foto (v. links): Sebastian John, Volker Sadlau, Ulrich Sander, Walther Winkelmann, Claudia Berg, Jan-Philip Hermes, Lisa Kapteinat, Klaus Jarzina, Michael Bomballa, Rajko Kravanja

Am 23. Februar 2019 bietet die SPD Castrop-Rauxel zwischen 11:00 und 14:00 Uhr im Bürgerhaus (Leonhardstraße 4) einen kostenfreien „15-Minuten-Bewerbungscheck“ an, der von der AG Gesellschaftliche Vielfalt organisiert wird. In jeweils 15-minütigen Einzelgesprächen haben alle Interessenten die Möglichkeit, ihre Bewerbungsunterlagen einmal von einer zweiten Person durchchecken zu lassen. Die Bewerbungsunterlagen können klassisch in Papierform oder aber in digitaler Form auf einem USB-Stick mitgebracht werden. Auch eine Digitalisierung von Bewerbungsunterlagen vor Ort wird möglich sein.
Rückfragen zu der Veranstaltung können an Nora Zerta und Jan-Philip Hermes (Leitung AG Gesellschaftliche Vielfalt) oder via Facebook an die SPD Castrop-Rauxel gerichtet werden. Ein zweiter Bewerbungscheck ist für den 30. März 2019 zur gleichen Uhrzeit in der AGORA (Zechenstraße 2A) geplant.